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Linux (Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/linux): Linux ist ein „freier“ Kern für Computer-Betriebssysteme. Da der Quelltext des Systems somit frei verfügbar ist, kann es im Gegensatz zu proprietären Systemen von jedem nach Belieben verändert und angepasst werden. Der Name Linux ist abgeleitet von dem Vornamen des Initiators, Linus Torvalds, und dem oftmals als Anspielung auf Unix genutzten x. Im engeren Sinne bezeichnet Linux nur den Linux-Kernel. Für den praktischen Einsatz eines Linux-Systems ist aber weitere Software notwendig, die dann mit dem Kernel zu einem Gesamtpaket gebündelt wird. Diese "Linux-Distribution" genannten Systeme greifeninsbesondere auf das GNU-System des GNU-Projektes zurück, weshalb einige Entwickler diese Software-Bündel auch als GNU/Linux und nur den Kernel als Linux bezeichnen. Neben dem GNU-System wird auch die Software vieler anderer freier Software-Projekte häufig mit Linux ausgegeben. Beispiele sind dafür das X-Window-System X.Org-Server und die Desktopumgebungen KDE und GNOME. Entwickelt wird der ursprünglich von Linus Torvalds geschriebene und später unter einer freien Lizenz veröffentlichte Betriebssystem Kern heute von Software-Entwicklern auf der ganzen Welt, die von Torvalds koordiniert werden. Torvalds selbst, der auch die Markenrechte für Linux hält, ist für diese Aufgabe ebenso wie der Kernel-Entwickler Andrew Morton beim Open Source Development Lab (OSDL) angestellt. Eine weitere Persönlichkeit der Kernel-Entwicklung und -Wartung ist Marcelo Tosatti. Linux läuft mittlerweile auf vielen Computern und Servern dieser Welt. Ein Beispiel dafür sind die Server der Wikipedia, die alle unter Linux laufen. Ein weiteres bekanntes Beispiel sind die Server des Suchmaschinenbetreibers Google. Tru64 (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tru64) ist eine Unix-Variante für Rechner mit Alpha-Prozessor. Ursprünglich hieß das Betriebssystem (noch als 32-Bit-System) OSF/1, später wurde es in Digital Unix umbenannt. Die heutige Tru64 Variante wurde ab 1993 für den 64-Bit Alpha-Prozessor (einen RISC-Prozessor) entwickelt. Sie basiert auf einem Mach-2.5 Kernel und UNIX System V. Der ALPHA-Prozessor wurde von Digital Equipment (DEC) ca. 1992 eingeführt. Mit der Übernahme von DEC hatte Compaq die Alpha-Rechner samt Betriebssystem übernommen. Compaq fusionierte im Jahr 2002 mit Hewlett Packard (HP). Derzeit (Juli 2003) arbeitet HP daran, die Unix-Systeme Tru64 und HP-UX miteinander zu verschmelzen. Computercluster (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cluster_Comuting): Ein Computercluster, meist einfach Cluster, von engl. cluster = Traube, Bündel, Schwarm, genannt, bezeichnet eine Anzahl von vernetzten Computern, die zur parallelen Abarbeitung von zu einer Aufgabe gehörigen Teilaufgaben zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu Parallelrechnern (ein einzelner Prozess wird auf mehrere Rechner aufgeteilt) findet die Lastverteilung auf der Ebene einzelner Prozesse statt (mindestens ein Prozess wird auf einen Rechner verteilt), die auf einer oder verschiedenen Maschinen des Clusters gestartet werden. Man benötigt also keine parallelisierte Software oder spezielle Betriebssysteme, wohl aber einen Scheduler, der die Teilaufgaben den Einzelrechnern zuweist. Alternativ werden Cluster auch zum Steigern der Verfügbarkeit von Systemen genutzt (sog. failover clustering). Unix Merkmale (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Unix): Der Unix-Kernel hat über Gerätetreiber allein Zugriff auf die Hardware und verwaltet Prozesse. Daneben stellt er das Dateisystem zur Verfügung, in modernen Varianten zusätzlich den Netzwerk-Protokollstapel. Systemaufrufe aus Prozessen dienen zum Starten (Systemrufe fork, exec) und Steuern von weiteren Prozessen sowie zur Kommunikation mit dem Dateisystem. Zugriffe auf die Gerätetreiber werden auf Zugriffe auf spezielle Dateien im Dateisystem abgebildet. Dadurch werden Dateien und Geräte aus Sicht der Prozesse und damit Anwendungsprogramme soweit wie möglich vereinheitlicht (Systemrufe open, read, write, ...). Eine Vielzahl von Programmen inklusive eines C-Entwicklungssystems und eines Textsatzprogrammes (troff) vervollständigen das System. Das Dateisystem ist als hierarchisches Verzeichnis mit beliebigen Unterverzeichnissen organisiert, ein damals neues Konzept, das heute überall selbstverständlich ist. Wurzelverzeichnis (Root-Verzeichnis) dieser Hierarchie ist das Verzeichnis "/". Eins der hervorragenden Grundkonzepte von UNIX ist, auch Disketten- und CD-Laufwerke, weitere Festplatten des eigenen oder fremder Rechner, Terminals, Bandgeräte und andere "special files" im Dateisystem abzubilden. "Alles ist eine Datei" ist ein Grundprinzip von Unix. Dieser verallgemeinerte Dateibegriff gehört zum Wesen von UNIX und ermöglicht eine einfache, einheitliche Schnittstelle für die verschiedensten Anwendungen. In manchen UNIX-Derivaten werden selbst Prozesse und deren Eigenschaften auf Dateien abgebildet (proc-Filesystem). Der Kommandointerpreter, die Shell, – unter Unix ein normaler Prozess ohne Privilegien – sowie zahlreiche Standard-Kommandos ermöglichen dem Anwender eine unerreicht einfache Ein-/Ausgabeumleitung in diese Dateien, und über Pipes die Verkettung von mehreren Programmen. Eine große Sammlung von einfachen Kommandos, der "UNIX-Werkzeugkasten", kann so mit Hilfe der Programmiermöglichkeiten des Kommandointerpreters kombiniert werden und komplizierte Aufgaben übernehmen. Durch die Kombinierbarkeit der größtenteils standardisierten Werkzeuge wird häufig vermieden, dass man für "Einmalaufgaben" oder einfachere Administrationsarbeiten jeweils spezialisierte Programme schreiben muss, wie dies in anderen Betriebssystem häufig der Fall ist. Zu den wichtigen Merkmalen eines typischen Unixsystems gehören: hohe Stabilität, Multiuser, Multitasking (mittlerweile auch Multithreading), Speicherschutz und virtueller Speicher (zuerst implementiert in der BSD-Linie), TCP/IP-Netzwerkunterstützung (ebenfalls zuerst in der BSD-Linie), hervorragende Scriptingeigenschaften, eine voll ausgebaute Shell und eine Vielzahl von Werkzeugen (siehe Unix-Kommandos) und Daemonen. Betriebssysteme von Unix-Workstations sowie Unix-Derivate enthalten in der Regel eine grafische Benutzeroberfläche basierend auf X11. Unix ist historisch eng mit der Programmiersprache C verknüpft – beide verhalfen sich gegenseitig zum Durchbruch, und so ist C auch heute noch die bevorzugte Sprache unter Unixsystemen. |
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